Musikgarten für Babys (0–18 Monate)


Ein Baby kommt bereits mit musikalischen Vorerfahrungen zur Welt. Herzschlag und Atmung der Mutter bilden im Bauch einen permanenten Klanghintergrund für das Ungeborene. Es kennt die Sprachmelodien seiner Eltern, ihre Stimmen faszinieren und beruhigen es. 

Nach der Geburt fühlt es sich geborgen und wohl, wenn es bekannte Klänge und Rhythmen erfahren darf. Begeistert erkundet es nach und nach seine eigene Stimme und seinen Körper.

 

Im Musikgarten wird durch gemeinsames Singen, Tanzen, Bewegen und Musikhören die natürliche musikalische Veranlagung der Kinder geweckt und entwickelt.

Erstes Musizieren auf Orff-Instrumenten macht neugierig auf verschiedenste Klänge und regt zum eigenen Ausprobieren und Gestalten an. 


Wie in ihre Muttersprache sollen die Kinder in die Welt der Musik hineinwachsen und durch Absorption und Imitation erste grundlegende harmonische und rhythmische Fähigkeiten erwerben, welche die Basis für späteres Musizieren und Instrumentalspiel bilden.

 

Trotz des sehr jungen Alters der Kinder und der spielerischen Aktivitäten im entspannten Kreis der Gruppe, versteht sich Musikgarten als elementarer Musikunterricht mit pädagogischen Zielen und hebt sich darin von anderen Kursen ab.

Als Eltern-Kind-Kurs wendet sich Musikgarten zudem auch an die Erwachsenen. Er lädt sie dazu ein, die eigene Singstimme zu erproben und zu entwickeln, Musikinstrumente auszuprobieren und ihrem Kind so zu einem musikalischen Vorbild zu werden.